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Neugierig, was schon passiert ist und was ansteht? Dann sind Sie hier richtig! Sie werden merken – es ist Bewegung in der Sache. Das ist wichtig. Denn eine Entscheidung dieser Tragweite zur geplanten Schließung der PAS verdient einen offenen öffentlichen Diskurs – und gehört nicht hinter verschlossene Türen.
Fachargumente oder Vorwand? Was Expert:innen zur PAS-Schließung sagen
12. April 2026
Der Senat begründet die geplante Schließung der Praxisausbildungsstätten (PAS) vor allem mit neuen Bildungsplänen und fachlichen Notwendigkeiten. Doch diese Darstellung steht zunehmend in Frage.
Erstmals kommen nun ausgewiesene Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zu Wort – und zeichnen ein anderes Bild. Ihre Einschätzungen machen deutlich: Die Entscheidung ist fachlich keineswegs unumstritten, sondern widerspricht in zentralen Punkten dem, was in der Frühpädagogik als gesicherte Erkenntnis gilt.
Der renommierte Elementarpädagoge und Entwicklungspsychologe Prof. h.c. Dr. h.c. Armin Krenz nennt die PAS-Schließungen eine „massive Fehlentscheidung der Stadt Hamburg“. Die ausgewiesene Fachautorin Anja Cantzler warnt vor einer „strukturpolitische[n] Verschiebung, die mit Risiken verbunden ist“ und stellt klar: Löst man die PAS auf, müsste man die Ausbildungsqualität mit Ressourcen an anderer Stelle absichern.
Wir beginnen an dieser Stelle, diese Perspektiven sichtbar zu machen. Die Sammlung wird fortlaufend ergänzt.
Unsere erste Demo! Und der erste Antrag im Harbuger Rathaus!
31.03.2026
Da haben wir Harburg gerockt! Rund 100 Unterstützter:innen waren heute vor dem Harbuger Rathaus zusammen gekommen, um sich für den Erhalt der PAS einzusetzen – laut und bunt. Mit Bannern und Plakaten. Sprechchören und Reden. Eltern, Erzieher:innen, Unterstützter:innen aus den Gewerkschaften und der Politik. Alle waren sie da – während drinnen in der Bezirksversammlung ein Antrag der LINKEN zur Klärung offener Fragen zur angekündigten Schließung der PAS mit 93 Prozent angenommen wurde. Ein wichtiger Meilenstein!
Die ersten Fotos gibt es hier – weitere und ein Bericht folgen.
Petition – Update an alle
29.03.2026
Nun war es soweit: Wir haben erstmals ein Update zu unserer Petition veröffentlicht und damit den über 6.900 Unterzeichner:innen gebündelte Informationen an die Hand gegeben. Zu allem, was wichtig ist – was passiert ist und was ansteht. Lest gerne selbst – hier geht es lang.
Bericht im Abendblatt: „Aufgeben ist keine Option“
25.03.2026 / 05.04.2026 (Aktualisierung)
Das Hamburger Abendblatt legt mit einem ausführlichen Bericht nach. Auch mit Stimmen direkt aus der Elternschaft – in deren Aussagen sich ganz sicher viele aus dem Aktionsbündnis PAS bleibt! und den Unterstützer:innen wiederfinden werden! Danke, Mara!
- Hamburger Abendblatt: Stadt will vier besondere Kitas schließen – Mutter: „Aufgeben ist keine Option“. Beitrag lesen …
Personal der PAS verabschiedet Resolution
24.03.2026
Heute war was los! Es gab noch einen sehr wichtigen Termin: Unter Federführung des Gesamtpersonalrats für das Personal an staatlichen Schulen fand die erste Teilpersonalversammlung für die Beschäftigten in den PAS statt. Ergebnis: Einstimmig wurde eine Resolution unter dem Motto „Keine voreiligen Schließungen – Moratorium jetzt“ verabschiedet. Die Details und Forderungen des Personals (die alle im Aktionsbündnis PAS bleibt! teilen) gibt es hier.
Auch präsent: Bezirksversammlung Nord
24.03.2026
Die vielen Gespräche mit der Politik zeigen erste Ergebnisse. Auch wenn wir viel auf Ebene der Bürgerschaft aktiv sind, bieten auch die Bezirksversammlungen eine gute Möglichkeit Unterstützung für unser Anliegen zu bekommen. Elternvertreter:innen und (aktuelle und ehemalige) Mitarbeiter:innen der PAS Uferstraße berichteten heute erstmals im Ausschuss der Bezirksversammlung Nord. Die Reaktionen der Politiker:innen: offen, positiv und unterstützend. Mehr konnten wir für diesen Termin nicht erwarten. Wir bleiben dran!
SPD Landesparteitag
21.03.2026
Auch innerhalb der SPD gibt es engagierte Unterstützter:innen für den Erhalt der PAS. So beschloss die Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Hamburg kurz vor dem Landesparteitag einstimmig einen Antrag zum Erhalt der PAS. Engagierte Unterstützer:innen führten auf dem Parteitag viele positive Gespräche mit den Delegierten. Auch und insbesondere, da der Antrag zum Erhalt der PAS Aufmerksamkeit auf unser Thema lenken konnte. Die Abstimmung über den Antrag selbst ist nun auf den nächsten Landesparteitag im Herbst 2026 verschoben. So bleibt uns noch mehr Zeit, diesen gut vorzubereiten und die Delegierten zu erreichen.
An einem Tisch: Das HIBB als Entscheidungsträger und Eltern
16.03.2026
Der erste Brief der Elternschaft der PAS Uferstraße an das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) als Träger der PAS war der Grundstein für das heutige Gespräch. Rund 25 betroffene Eltern kamen abends ins HIBB. Um Fragen zu stellen, ihre persönliche Betroffenheit schildern, ihre Enttäuschung und Wut verdeutlichen und fachlich über die angekünfigte Schließung der PAS mit der Geschäftsführerin des HIBB, der Schulaufsicht und Schulleitung diskutieren. Deutlich wurde: Die Ansichten und Einschätzungen gingen zum Teil erheblich auseinander. Dennoch war es richtig und wichtig mit den Verantwortlichen im HIBB für diese Entscheidung direkt zu sprechen. Und unsere Forderungen und Argumente vorzubringen.
Launch: Webseite
15.03.2026
Da ist sie – unsere zentrale Anlaufstelle im Internet. Stöbern Sie auf den Seiten und klicken sich durch die Links! Und bleiben Sie dran – viele weitere Informationen und Ideen sind in Arbeit. Wenn Sie eigene Vorschläge für diese Webseite haben, melden Sie sich gern bei uns!
„Entscheidung ist nicht nachvollziehbar“
14.03.2026
Nach einem ersten Bericht des Niendorfer Wochenblatts (07.02.2026) gibt es nun einen zweiten. Darin kommen erstmals die Eltern der von der angekündigten Schließung betroffenen PAS in Niendorf zu Wort. Die aufgezeigten Argumente teilen ganz sicher alle Eltern und Unterstützter:innen des Aktionsbündis PAS bleibt“ teilen. Herzlichen Dank Euch! Hier gibt es den aktuellen Beitrag!
Der LEA unterstützt uns
24.02.2026
Seit Beginn sind wir mit dem Landeselternausschusses Hamburg (LEA) im Kontakt. Der LEA berichtet im Newsletter 02/2026 und 03/2026 über die angekündige Schließung der PAS und unser Engagement. Bei der LEA Sitzung am 24.02. sind wir dabei und unser Thema ist auf der Tagesordnung. Der LEA bietet uns Unterstützung für unsere Anliegen an, bringt das Thema in anstehende Gespräche mit der Senatorin und in den Landesjugendhilfeausschuss ein. Großartig!
Erste Medienberichte
13.02.2026
Was für ereignisreiche Tage! Die ersten Medienberichte sind veröffentlicht – im Internet, im Fernsehen, auf den großen Bildschirmen am Hauptbahnhof, auf den Monitoren in den Hochbahnen und in den sozialen Medien. Neugierig? Hier ein Eindruck:
- Hamburger Abendblatt: „Schock für Eltern und Erzieher: Schulbehörde sieht keine pädagogische Notwendigkeit für Ausbildungsstätten mehr. Petition hat schon Tausende Unterzeichner.“ Beitrag lesen …
- NDR Online: „Hamburg schließt Kitas der beruflichen Fachschulen für Sozialpädagogik“. Beitrag lesen und Video ansehen …
- NDR Fernsehen
|Hamburg Journal|19.30 Uhr: „Hamburg schließt Kitas der beruflichen Fachschulen“. Video ansehen … - MOPO: „Eltern und Erzieher empört! Hamburg macht vier ganz besondere Kitas dicht“. Beitrag lesen …
Aktionsbündnis PAS bleibt!
12.02.2026
„Das hier sind nicht einfach vier Kitas, die geschlossen werden sollen – die PAS sind wie bei den Handwerkern die Werkstatt: Sie sind die Praxis für sozialpädagogische Berufe.“ Mit diesen Worten brachte eine Teilnehmerin die Stimmung auf den Punkt. Der Abend zur Gründung des Aktionsbündnis PAS bleibt! zeigt: Die Bewegung ist organisiert und entschlossen. Unsere erste Pressemitteilung liefert mehr Details zu diesem Termin, schauen Sie gern rein!
Der Senat muss sich äußern
06.02.2026
Zum ersten Mal nach der Ankündigung der Schließung der PAS müssen die politischen Entscheidungsträger:innen der Hamburger Regierung öffentlich Stellung nehmen. Die Antworten auf die ersten Kleinen Anfragen an den Senat finden Sie hier:
Die Petition ist gestartet
05.02.2026
Nach der ersten Petition zum Erhalt der PAS Uferstraße folgt nun die zweite: Wir bündeln unsere Kräfte und setzen uns standortübergreifend dafür ein, dass die PAS bleibt! Die Petition „Kitas brauchen gute Erzieher:innen – Hamburg will Ausbildungs-Kitas schließen“ hat innerhalb kurzer Zeit mehrere Tausend Unterstützter:innen gewonnen.
Unterschreiben und teilen auch Sie diese in Ihrem Netzwerk – per WhatsApp, Signal, E-Mail oder Social Media. Oder ausgedruckt ganz analog. Jede zusätzliche Unterschrift erhöht den politischen Handlungsdruck.
Die GEW bezieht Stellung
02.02.2026
Die Gewerkschaft für Erziehung und Bildung (GEW) setzt sich öffentlich für den Erhalt der PAS ein. Das ging schnell – und ist eine wichtige Nachricht! Die Stellungnahme „Die Schließung der PAS ist ein bildungspolitischer Irrweg“ finden Sie hier.
Wie alles begann
22.01.2026
Die Eltern der Kinder in den PAS erfahren (aus dem Nichts heraus!) am 22.01.2026 über die geplante Schließung der PAS. Via Email der PAS-Leitungen mit angehängtem Brief des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB). Direkt betroffen sind alle Standorte der Ausbildungs-Kitas:
- PAS Altona (zugehörig zur BS 21 / Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik FSP2)
- PAS Harburg (zugehörig zur BS 18 / Berufliche Schule Harburg)
- PAS Niendorf (zugehörig zur BS 23 / Anna-Warburg-Schule)
- PAS Uferstraße (zugehörig zur BS 30 / Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik)
Angekündigt ist, dass die PAS in Altona und in Niendorf zum 01.02.2027 schließen sollen. Die PAS in Harburg und in der Uferstraße zum 01.08.2027.
Die Entscheidungsträgerinnen sind Senatorin Ksenija Bekeris (SPD) und Staatsrätin Katharina von Fintel (SPD) der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung.
Wie geht es uns damit? Wir sind wütend. Enttäuscht. Überrumpelt. Und wir sind und sicher: Diese Entscheidung können und wollen wir nicht hinnehmen. Die Sache ist zu ernst. Zu groß. Viel zu groß. Und die Entscheidung? Zu intransparent. Die vorgebrachten Gründe? Widersprüchlich. Zum Großteil haltlos. Und nicht verhältnismäßig.
Wir vernetzen uns. Wir recherchieren. Wir führen Gespräche. Sehr viele Gespräche. Mit sehr vielen unterschiedlichen Personen. Wir schreiben Briefe und E-Mails. Wir suchen den Kontakt zu den politischen Entscheidungsträgerinnen. Zu Interessenvertretungen. Zur Politik. Zu den Medien. Und dann freuen wir uns. Über Unterstützung. Neue Netzwerke. Und Menschen, die sich gemeinsam mit uns für den Erhalb der PAS einsetzen wollen. Denn wir sind fest entschlossen! Wir setzen uns für dafür ein, dass die PAS bleibt! Jetzt.
